Duo Saitenspiel


Samstag,
27. Juli 2019
19:30h - St.-Jodok-Kirche - Überlingen - Franziskanerstr. 32

Abendprogramm





Ludwig van Beethoven
*1770 − †1827
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 12 Nr. 2
1. Allegro vivace
2. Andante piu tosto Allegretto
3. Allegro piacèvole






Claude Debussy
*17862 − †1918
Sonate für Violine und Klavier g-moll
1. Allegro vivo
2. Interméde. Fantastique et léger
3. Finale. Très animé






Pause







Antonin Dvořák
*1841 − †1904
Sonate für Violine und Klaveir F-Dur op. 57
1. Allegro ma non troppo
2. Poco sostenuto
3. Allegro molto






Johannes Brahms
*1833 − †1897
Sonate für Violine und Klavier FAE
Scherzo









































Änderungen vorbehalten



































Die Musiker











Franziska
Pietsch,

Violine







Maki
Hayashida,

Klavier





Zunächst sieht in Franziska Pietschs Leben alles nach einer klassischen Bilderbuchkarriere aus:
geboren in eine Ost-Berliner Musiker-Familie – beide Eltern sind Geiger – sorgt Franziska Pietsch als Wunderkind für Furore. Sie spielt mit den großen Orchestern der DDR Violinkonzerte von Bruch, Lalo, Sibelius oder Paganini. Mit 12 Jahren nimmt sie erste Aufnahmen für den Rundfunk der DDR ein, u.a. Sarasates „Zigeunerweisen“ auf.
1984 endet diese Bilderbuchkarriere abrupt, als der Vater nach einer Tournee im Westen bleibt. Zwei Jahre dauert es, bis die Familie nachziehen kann. Diese Jahre prägen Franziska Pietsch für ihr ganzes Leben. Sie ist von heute auf morgen ganz auf sich selbst gestellt, da staatliche Förderung und Unterricht wegbrechen.

Nach der Ausreise in die Bundesrepublik 1986 geht Franziska Pietsch ihren künstlerischen Weg konsequent weiter, unterstützt von ihrem Lehrer und Mentor im Westen, Prof. Ulf Hoelscher. Ihre Lehrjahre schließt Franziska Pietsch anschließend an der Juilliard School in New York bei der legendären Geigen-Pädagogin Dorothy DeLay ab.

1992 kehrt Franziska Pietsch nach Deutschland zurück und ist über zehn Jahre gefragte Konzertmeisterin in renommierten Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem WDR Sinfonieorchester, der Deutschen Oper am Rhein oder der Frankfurter Oper.
2010 beendet sie ihre Konzertmeistertätigkeit und widmet sich nunmehr gänzlich sehr erfolgreich der Kammermusik in unterschiedlichen Trio-Formationen.

2017 ist für Franziska Pietsch die Zeit gekommen, ihre persönlichen und musikalischen (Grenz-) Erfahrungen wieder verstärkt in großen Violinkonzerten Klang werden zu lassen. Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Cristian Măcelaru spielt sie die beiden Prokofiev-Konzerte ein. Die bei audite erschienene CD begeistert die internationale Kritik. Sie wurde für den International Classic Music Award nominiert und mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Weitere Aufnahmen werden gegenwärtig eingespielt, oder sind in Planung.


Maki Hayashida studierte in Tokyo. und nach ihrem Abschluss an der Geidai Universität Tokyo, am Conservatoire National de Rueil-Malmaison bei Bernhard Ringeisen und Karl-Heinz Kämmerling in Hannover.
Seit ihrem Debüt 1995 mit Beethovens 5. Klavierkonzert in der alten Oper Frankfurt entwickelte sie eine rege internationale Konzerttätigkeit als Solistin und spielte Aufnahmen bei Rundfunkanstalten im In- und Ausland ein.
Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie 1998 den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „V. C. Righetti“.
Ihr besonderes Interesse gilt jedoch der Kammermusik. Mit dem Geiger Michael Jelden konzertierte sie viele Jahre in Europa, und Asien. Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und gern gesehener Gast im In- und Ausland.

Aus der intensiven Zusammenarbeit mit der Geigerin Franziska Pietsch entwickelt eine rege Konzerttätigkeit, die beide Musikerinnen sichtlich genießen.
Zusätzlich zu ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie als Dozentin an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Maki Hayashida wurde mehrfach vom japanischen Kultusministerium ausgezeichnet.































































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